Samstag, 29. September 2012

Herbstliche Kochaktion: Kürbissuppe


Mein heutiges Mittagessen war eine Premiere: Ich habe noch nie im Leben einen Kürbis zubereitet. Ich glaube, ich habe Kürbis sogar erst einmal gegessen.
Da ich mir seit 2 Wochen einmal wöchentlich eine Kiste mit Obst und Gemüse vom Biohof liefern lasse - eine tolle Idee, damit man das ganze Zeug nicht immer nach Hause schleppen muss - habe ich jetzt so seltsame Dinge wie frischen Brokkoli (normalerweise kaufe ich den nur tiefgekühlt), Kohlrabi, Radieschen (beides kaufe ich sonst nie) im Haus. Und eben diesen Hokkaido-Kürbis.


Daraus wollte ich eine Suppe machen. Im Internet habe ich mir einige Rezepte angeschaut, und mich dann für folgende, ganz simple Variante entschieden:



Den Kürbis waschen, entkernen, würfeln und zusammen mit Kartoffelwürfeln in 200 ml Wasser dünsten, bis die Stücke weich sind. Ich habe 5 Kartoffeln genommen und die Schale des Kürbis nicht benutzt. Kann man anscheinend auch, aber das Teil war so hart, es war eine richtig schweißtreibende Arbeit, ihn zu zerhacken! Also habe ich nur das Innere verwendet, weil ich nicht weiß, ob die Schale weich wird. Wie gesagt, es ist mein erster Kürbis :-)


Es hat etwa 20 Minuten gedauert, bis die Kürbis- und die Kartoffelstücke weich waren. Dann habe ich sie mit dem Pürierstab püriert und Salz, Pfeffer sowie mehr Wasser hinzugefügt, um die Konsistenz etwas zu verdünnen. Dann noch ein wenig köcheln lassen - und fertig!
Auf die saure Sahne bzw. Crème fraiche, die man am Schluss noch untermischen soll, habe ich verzichtet.


Damit es fürs Bild auch hübsch aussieht, habe ich die Suppe stattdessen mit Kürbiskernöl und Kürbiskernen dekoriert.
Ich liebe Kürbiskernöl aus der Steiermark! Es ist richtig dunkelgrün und besonders im Salat soooo lecker. Die Farbe der Suppe ist auch toll, richtig leuchtend orange.

Ich muss sagen, dass die Suppe den Aufwand des Kürbisschlachtens durchaus wert ist. Diese sehr gut schmeckende, cremige Suppe aus nur 2 Zutaten, Wasser, Salz und Pfeffer werde ich wohl noch öfter kochen.

veganes Rezept :o)

Kennt ihr euch mit Kürbissen aus? Sind die immer so hart? Kann man die Schale mitkochen?

Kommentare:

  1. sieht auch sehr lecker aus :)
    ich habe selbst auch noch nie kürbis zubereitet ^^ die sehen immer so groß aus, da trau ich mich nicht ran :D weiß auch nicht, ob es mir schmeckt. dass du allerdings noch nie kohlrabi, brokkoli (frisch) und radieschen hattest, finde ich schon verwunderlich :D

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  2. ja, das mit dem standardgemüse kenn ich ^^ aber ich brauche auch mal abwechslung.

    dass mit dem kochen nach der arbeit kann ich verstehen. ich koche jeden tag frisch, aber als studentin bin ich da auch etwas flexibler ^^

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  3. Leeecker, bin jetzt im Herbst ein großer Kürbisfan, mache häufig etwas mit Kürbis. Und der ist immer so hart, ein richtiger Kampf. Beim Hokkaido kann man die Schale mitkochen, bei den anderen Sorten leider nein, daher ist es viel arbeit.
    Hab gestern auch Kürbissuppe gemacht, weil zwei Freundinnen zu Besuch waren. Aber ich mach sie nicht mit Kartoffeln sondern mit Porree und Möhren. Finde Kürbis total lecker!!!
    Hmnm, ich hab noch nie tiefgefrorenen Broccoli gekauft, immer nur frischen :-).

    Bin nächstes WE in KA und treffe mich mit Frau Ahnungslos (vielleicht noch mit 2-3 anderen), wahrscheinlich Samstag zur Kaffeezeit. Magst Du und kannst Du auch kommen?

    GLG

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  4. Wie lecker das aussieht :) Yummy

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Ich mag Kommentare :o)