Donnerstag, 30. August 2012

Maegwin - sie weilt zur Zeit übrigens in China - hat mich zum Thema "Orient" getaggt. Ich habe mich ja durch meine letzten Posts zum Jordanien-Urlaub als Orient-Fan geoutet :)



Ich soll 8 Dinge zum Thema erzählen. Bitteschön:


1 - Besonders gut gefällt mir der "Maschriq". Laut Wikipedia umfaßt er die Länder Ägypten, Palästina, Jordanien, Libanon, Syrien und Irak. Das Wort "Maschriq" bedeutet in etwa Osten, also dort, wo die Sonne aufgeht. Bekannter ist das Wort Maghreb (umfaßt Tunesien, Algerien und Marokko sowie Libyen und Mauretanien). Dort, im Westen, geht die Sonne unter. So heißt auch das Abendgebet (nach Sonnenuntergang) "Maghrib". Und Marokko auf Arabisch heißt ebenfalls Maghrib. (Man kann das mit e oder i scheiben. Korrekt ist das i, denn im (Hoch-)Arabischen (bzw. im Alphabet) gibt es nur die Vokale a, i und u. Übrigens hat das arabische Alphabet gar nicht so viele Buchstaben, nur 28.

2 - Ich habe eher zufällig angefangen, arabisch zu lernen. Der Italienischkurs an der Uni war zu voll und zu "schulisch", spanisch mag ich vom Klang her nicht, russisch hatte ich mal im Gymnasium als AG und finde es nicht so schön, chinesisch kann ich gar nicht leiden, ... (ich habe empfindliche Ohren ;-) ). Also hab ich einfach mal einen Arabischkurs gebucht. Damals waren die Sprachkurse an der Uni sogar noch kostenlos. 

Ihr werdet euch sicher fragen, wie man denn ausgerechnet diese so seltsam klingende Sprache mit ihren "unaussprechlichen" Lauten schön finden kann, wenn man schon spanisch, russisch oder chinesisch nicht mag. Gute Frage. Weiß ich auch nicht. Ob ich wohl deutsch mögen würde, wenn es nicht meine Muttersprache wäre? Hmmm ...




vokalisierter Text

3 - Arabisch benutzt wie hebräisch (beides sind semitische Sprachen) in der geschriebenen Sprache nur Konsonanten und lange Vokale. Die kurzen Vokale werden nicht geschrieben. In Kinderbüchern (und im Koran) werden die kurzen Vokale dargestellt (als Striche/Kreise über/unter den Konsonanten). Das hilft sehr bei der Aussprache. Ansonsten kann man als Ausländer nur raten, wenn man den Kontext der Texte nicht kennt. Man wird wieder zum Schulanfänger, der laaaangsam und mit Fingern liest, wenn man eine neue Schrift lernt :-)
Und das doofe rollende "R" kann ich immer noch nicht. Ich übe es derzeit mit Sprachübungen á la "der gdasgdüne Fdosch".

4 - Im "richtigen" Orient war ich noch gar nicht. Also dort, wo man als Europäer an 1001 Nacht, Gold, Wüstenjeeptouren, Oasen und Fata Morganas denkt - Oman, Jemen, die Emirate, Saudi Arabien. Dort ist es bestimmt ganz anders als im Nahen Osten oder in Marokko, wo ich bisher war. Vielleicht werde ich in diese Länder auch noch reisen, aber im Moment reizt mich der Nahe Osten mehr als der Mittlere, auch der Sprache wegen (es gibt viele arabische Dialekte - Marokkaner sprechen ganz anders als Golfaraber oder Palästinenser). Ich möchte gerne noch nach Palästina, in den Libanon und in den Irak, sowie in den Norden von Syrien. Momentan alles eher schwierig :-(

5 - Bei all meinen Reisen (soooo viele waren das noch nicht ...) in die arabischen Länder Marokko, Ägypten, Syrien und Jordanien habe ich mich sehr wohlgefühlt. Nicht immer gesundheitlich, denn vor allem die Verdauung macht schon öfter mal Probleme und man verbringt schonmal Tage zwischen Bett und Klo hin-und-her-rennend. Aber ich liebe die Sonne und die Wärme bzw. das trocken-heiße Klima. Man schwitzt kaum, auch bei 45°C, im Gegensatz zu dem schrecklichen Sommer, den wir dieses Jahr hier in einer der "wärmsten" Städte Deutschlands hatten. 20°C und total naßgeschwitzt - bäh.

6 - Es ist anstrengender, beispielsweise in Kairo durch die Stadt zu laufen und z.B. shoppen zu gehen. Keine Fußgängerüberwege, kaum Ampeln (die eh nicht beachtet werden), viele viele Autos und Menschen, hohe Gehwege, die immer wieder durch Löcher oder Bäume unterbrochen werden.

In Damaskus bin ich oft durch den überdachten Souk gelaufen, um irgendwo hinzukommen, und mich hat es genervt, dass die Leute, vor allem Frauen, immer rempeln und sich nicht entschuldigen. In Deutschland ist das total unhöflich, jemandem zu nahe zu kommen, in Syrien ist es normal, daher kommt auch keiner auf die Idee, sich zu entschuldigen. Das war schwierig und ich mußte mir das immer wieder klarmachen, weil es mich manchmal echt genervt hat. Männer gehen einem eher (freundlich) aus dem Weg. Als Frau geht man einfach geradeaus weiter und kann drauf vertrauen, dass ein Mann einem ausweicht :-) ... oder z.B. einen Sitzplatz im Bus anbietet, die Tür aufhält oder einen in der Warteschlange vorläßt. Sehr höflich.

Nette Erlebnisse hatte ich in der Kairoer U-Bahn. Es gibt dort in jeder U-Bahn einen Wagen (ich glaube, mittlerweile immer der Vordere) nur für Frauen, das ich gerne benutzt habe, weil es nicht so voll ist wie in den gemischten Abteilen. Die Frauen dort waren sehr nett, interessiert, haben gelächelt, mit mir geredet; sitzende Frauen haben anderen, die stehen mussten, ihre kleinen Kinder abgenommen und sich auf den Schoß gesetzt. Ich bin einmal gestanden, und ein junges Mädchen mit Sitzplatz hat mir angeboten, meine Tasche und meine Jacke zu nehmen. Daran muss man sich auch erstmal gewöhnen.






7 - Was ich am Orient mag:
die Sonne; die Wärme; die Herzlichkeit; das Essen; die hübschen Männer (ich mag dunkle Haare und Augen) ;-); ich fühle mich auch nachts sicher dort; man geht mit Kindern ganz anders um - sie sind einfach da und nehmen am Leben teil und jeder kümmert sich um sie, was die Mütter entlastet.

8 - Was ich nicht mag:
Da in Deutschland alles genormt und geregelt ist, ist das Leben hier einfacher und sicherer. Man kann essen was man möchte, ohne sich ständig den Magen zu verderben. Der Müll wird pünktlich abgeholt, Autos parken nicht kreuz und quer, Waren sind mit Preisen ausgezeichnet, auf Ämtern zieht man Nummern, Korruption gibt es -zumindest öffentlich- nicht. Wenn man "nein" meint, sagt man "nein". Wenn man "ja" sagt, gilt das meist. Das hilft, den Alltag effektiver und schneller zu bewältigen.

Und natürlich gibt es bei uns mehr persönliche Freiheit. Das zwar auf Kosten der Familienbindung, z.B. wäre es für Araber wohl undenkbar, ihre Großeltern ins Altersheim zu bringen, da die Großfamilie sich kümmern kann, aber nicht jeder hat eine Familie, mit der er sich gut versteht.

Keine Kinder zu wollen, wäre wohl auch unmöglich.

Ich glaube, auf Dauer dort zu leben, wäre für mich nicht das Richtige, so sehr ich die arabische Mentalität im Urlaub auch liebe. Was mir die Araber (u.a. mein marokkanischer Mann) allerdings gelehrt haben, ist, geduldiger zu sein und Dinge, die man eh nicht ändern kann, einfach anzunehmen, ohne sich aufzuregen. Das ist schwierig, aber ich arbeite daran :o)



Freitag, 24. August 2012

Jordanien - Totes Meer, Amman, Fazit

Zum Abschluss meines Reiseberichtes aus Jordanien hier noch einige allgemeine Reiseerlebnisse und ein Besuch am Toten Meer. Als nächstes folgt dann noch ein Tag von der lieben Maegwin über das Thema Orient, und dann geht es hier wieder "normal" weiter. Mehr oder weniger, denn mein PC hat den (Internet-)Geist inzwischen völlig aufgegeben.

blühender Jasmin
Nach 5 Tagen war die Rundreise vorbei. Ein Teil der Reisegruppe flog zurück nach Hause, ein anderer Teil verlängerte zum Baden in Aqaba am Roten Meer. Ich blieb noch einige Tage in Amman.

An meinem ersten "freien" Tag machte ich einen Ausflug ans Meer. Es war zwar nur ein sehr unlebendiges Meer, aber immerhin. Das letzte Mal richtig im echten Meer war ich 1997!!!! Dazwischen war ich mal in Casablanca am Atlantik (der war schon zu kalt zum Baden) und mit den Beinen im Mittelmeer in Tartus/Syrien. Dort hatte nach einem Ausflug unser Busfahrer spontan entschieden, einen Umweg zu fahren, damit wir auch mal das Meer sehen, statt immer nur das heiße Damaskus und noch heißere Ruinenstädte ;-)


In Amman und Petra waren durchgängig sehr angenehme 30-32 °C bei trockener Luft. Ideales Klima, und das Ende Juni! Je näher wir dem Toten Meer kamen, je tiefer wir also runter fuhren (422 Meter unter Meeresspiegel), desto heißer und feuchter wurde die Luft. Dort waren es dann 40 °C. Aber man konnte sich ja abkühlen:
Man zahlt Eintritt in die diversen Luxushotels und kann dort dann den ganzen Tag deren Strand und die Pools benutzen. Mein Begleiter (unser Rundreisen-Reiseleiter, gebucht für die Fahrt und Begleitung ans Tote Meer) fuhr mich ins Dead Sea Spa Hotel. Erst gings ins "Meer", dann in den Pool.

Das Tote Meer hat 27 % Salzgehalt und ja, man schwimmt wirklich oben. Richtig (Brust-)Schwimmen kann man nicht, denn man muss vermeiden, Wasser in Mund und Augen zu bekommen. Ein Spritzer ging mir tatsächlich ins Auge. Äußerst unangenehm. Außerdem brennt das Wasser auf offenen Hautstellen. Aber am Tag danach waren sämtliche Kratzer, Mückenstiche usw., die ich hatte, verheilt. Toll :-)

Den obligatorischen schwarzen Schlamm zum Einschmieren gab es auch. Das war lustig.

Ich habe wenige Bilder vom Toten-Meer-Strand, weil meine Badeschuhe beide auf dem Weg zurück nach oben zu den Pools kaputt gingen (war das Salzwasser schuld?) und ich den ganzen Weg zum zweiten Mal nach unten zum Strand mit Kamera aber ohne Schuhe nicht gehen konnte, es war zu steinig und heiß.

Einige Worte zur von Dertour als Veranstalter organisierten Rundreise:
Die Rundreise war wirklich gut organisiert. Unser Reiseleiter war super, der Bus mit ca. 25 Plätzen klimatisiert, der Fahrstil des Busfahrers sehr angenehm. Wir haben gute Touristen-Restaurants besucht, sowie einige der berühmt-berüchtigten "Teppichläden" mit Handwerkskunst und Souvenirs. Allerdings wurde keiner zum Kauf gedrängt, die Preise waren moderat, und man konnte dort Toiletten benutzen und einen Kaffee trinken.

Die ***Hotels waren gut. In Amman war es das Toledo Hotel und in Petra das Amra Palace. Beide Hotels kann ich absolut empfehlen. Auch wenn sich einige der anderen Reiseteilnehmer beim armen Reiseleiter darüber beschwerten, dass der Pool im Toledo geschlechtergetrennt war. (Fitnessstudio und Pool waren tages-abwechselnd nur für Männer bzw. nur für Frauen zugänglich). Das Toledo ist anscheinend beliebt bei Mekka-Pilgern :-)

Das Amra Palace hat eine wunderschöne Terrasse, auf der Frühstück und Abendessen eingenommen werden.

Zum Essen muss ich auch noch etwas sagen: Das Essen in den Hotels und den besuchten Restaurants war ausnahmslos gut und immer in Buffetform. Vorspeisen gab es meist für 7 Dinar (ca. 8 Euro). Wenn man Hauptspeisen dazu wollte, waren es 10 Dinar. Das Tolle daran war, dass die Vorspeisen immer vegetarisch waren und es sich nicht nur um "normalen" Salat handelte, sondern auch um Nudelsalat, Falaffel, Krautsalat, Brot, Foul,  ... usw, je nach Restaurant. Also perfekt für Vegetarier!

Die Frühstücksbuffets waren auch in jedem der drei Hotels klasse.

Meine extra neu gekauften Anti-Durchfall-Medikamente blieben ungeöffnet!

Die restlichen Urlaubstage habe ich im Ibis Hotel in Amman verbracht. Auch dies ist ein empfehlenswertes Hotel. Sehr modern, Internetzugang, gegenüber vom Amman Mall (Einkaufszentrum). Interessant geschnittenes großes Zimmer, 300 Fernsehprogramme oder so ;-) RTL, RTL2 und ZDF waren die deutschen Sender.
In Amman hatte ich mir die Zitadelle und die Altstadt angeschaut, und die letzten beiden Tage mit sehr nettem Familienanschluss bei Freunden meines Arabischlehrers verbracht. Ich wurde zu einer Hochzeit eingeladen und zum Essen nach Hause. Vielen Dank dafür :O)

Amman von der Zitadelle aus gesehen

Ich kann Jordanien als Urlaubsland uneingeschränkt empfehlen. Es ist ein wunderschönes, warmes, herzliches Land mit ebenso herzlichen Bewohnern. Der Urlaub hat meine schon erwähnte Liebe zum Orient noch verstärkt. Am liebsten wäre ich gar nicht mehr heimgeflogen. Im Flugzeug habe ich an die Kälte in Deutschland gedacht. Es war ein richtiger Kulturschock, wieder zuhause zu sein, und das nach nur 10 Tagen auswärts. Ich habe es genossen, aus dem Hotel auf die Straße zu treten und lächelnde Menschen zu sehen, die Sonne zu spüren und mich durchs Getümmel treiben zu lassen.

Natürlich möchte ich nicht damit sagen, dass es einfach für mich wäre, in solch einem Land zu leben und dass ausnahmslos alles ganz toll ist und so. Aber ich würde auf jeden Fall gerne noch ganz viel Zeit im Nahen Osten verbringen, inshallah.

Samstag, 18. August 2012

Jordanien - Berg Nebo, Wadi Rum

Heute geht es weiter mit meinem kleinen Reisebericht aus Jordanien.

wunderschöne Landschaften
Jordanien bietet atemberaubende Landschaften. Wir haben während der langen Fahrten von Amman nach Petra und von Wadi Rum zurück nach Amman immer wieder Fotostopps eingelegt.

Im Hotel hab ich allerdings mal eine Deutsche und einen Franzosen auf dem Flur stundenlang darüber meckern hören wie schrecklich wenig Grün es doch in diesem Land gibt und wie verwahrlost es ist, und dass sich die Jordanier überhaupt nicht darum kümmern, usw. usf.
Denen hat es wohl nicht so gut gefallen ;-)

Mir hingegen schon. 

Palästina hat ja eine lange Geschichte. Ich zitiere:
1 Und Mose stieg von den Ebenen Moabs auf den Berg Nebo, den Gipfel des Pisga, der Jericho gegenüber ist. Und der HERR ließ ihn das ganze Land sehen: das Gilead bis Dan, 2 und das ganze Naphtali und das Land Ephraim und Manasse, und das ganze Land Juda bis zum hinteren Meere; 3 und den Süden und den Jordan-Kreis, die Niederung von Jericho, der Palmenstadt, bis Zoar. 4 Und der HERR sprach zu ihm: Das ist das Land, welches ich Abraham, Isaak und Jakob zugeschworen habe, indem ich sprach: Deinem Samen will ich es geben. Ich habe es dich mit deinen Augen sehen lassen, aber du sollst nicht hinübergehen. 5 Und Mose, der Knecht des HERRN, starb daselbst im Lande Moab, nach dem Worte des HERRN. 6 Und er begrub ihn im Tale, im Lande Moab, Beth-Peor gegenüber; und niemand weiß sein Grab bis auf diesen Tag. 7 Und Mose war hundert und zwanzig Jahre alt, als er starb; sein Auge war nicht schwach geworden, und seine Kraft nicht geschwunden. 8 Und die Kinder Israel beweinten Mose in den Ebenen Moabs dreißig Tage lang; und es wurden die Tage des Weinens der Trauer um Mose vollendet. 
(5. Mose 34, 1-8)

Und hier seht ihr den Ausblick, den Moses genoß:


Sehr schönes, aber komisches Gefühl, dort zu stehen. Alles sieht so friedlich aus von oben. Und doch weiß man, dass man nur unter Schwierigkeiten (teilweise lange Wartezeiten) über die Grenze ins Westjordanland und in die "Heilige Stadt" gelangen kann.

Und da wir gerade so biblisch sind: Hier noch eine der 12 Quellen, die Moses durch Schläge mit seinem Stock auf die Erde erschuf (oder so ähnlich). Wenig romantisch.


Weiter geht’s mit unserer Reise zu einem der anderen berühmten Schauplätze in Jordanien: Dem Wadi Rum.
Wir genossen eine Fahrt in offenen Jeeps.
Wadi Rum ist eine sehr sehr schöne, fast außerirdisch anmutende Landschaft. Deswegen wurden dort einige Filme gedreht, die auf dem Mars bzw. fremden Planeten spielen. Und natürlich "Lawrence von Arabien". Den habe ich mir nach dem Urlaub in der hiesigen Stadtbibliothek ausgeliehen.

Jeep kaputt
Kamel an Wasserstelle
Die zwei Kamele kamen mit elegantem langsamem Schritt zur Wasserstelle getrabt. Ich stand auf der kleinen Mauer des Wassergrabens und das weiße Kamel hat sich direkt neben mich gestellt und gesoffen. Ich konnte es sogar streicheln und es hat sich nicht stören lassen :-)

Nächstes Mal gibt es zum Abschluss noch einen Bericht vom Toten Meer und aus Amman.

Mittwoch, 15. August 2012

Wolkenseifen Badeöl Pompadour

Dies ist ja ein Kosmetikblog und deshalb ist hier zwischendurch mal wieder eine Review, bevor es dann mit Urlaubsbildern weitergeht :-)

Letzten September hatte ich bei Wolkenseifen bestellt. Unter anderem habe ich das Badeöl "Pompadour" mit dem sogenannten "Glücksduft" ausgewählt. Jetzt endlich habe ich es ausprobiert.


Die Metallflasche mit Schraubdeckel und ihr Design ist natürlich ein Traum für Vintage-Fans. Das bin ich zwar nicht so, aber schön finde ich die Flasche trotzdem. Macht sich gut am Wannenrand :)

Ich habe das Badeöl vor einem blauen Hintergrund fotografiert, weil ich, bevor ich es benutzt hatte, die Farbe blau damit assoziiert habe, und zwar ein schweres, dunkles Blau. Schade, dass das Badeöl keine Farbstoffe enthält, ich hätte ein blaues Öl und entsprechend gefärbtes Wasser erwartet ;-) (Natürlich sind Farbstoffe nicht unbedingt gut und gesund!)

Ich finde es schwer, den Duft zu beschreiben. Wie gesagt, es ist der Wolkenseifen Glücksduft, der auch in einigen anderen Produkten enthalten ist. Anne von Wolkenseifen beschreibt ihn als "schwer, dunkel, atemberaubend", und dem kann ich zustimmen. Trotzdem finde ich, dass man das Badeöl auch im Sommer benutzen kann.

Inhaltsstoffe:
Olivenöl, Traubenkernöl, Mandelöl, Lecithin, Vitamin E, Parfum
Da gibt es nichts zu meckern. Das Badeöl ist übrigens vegan.

Preis:
6,50€ für 100 ml

Mein Fazit:
Der Duft, die Pflegewirkung, die Inhaltsstoffe, die Flasche, der Preis - ich finde das alles überzeugend und das Pompadour ist bestimmt nicht das letzte Badeöl, das ich bei Wolkenseifen bestellt habe.

Kennt ihr Wolkenseifen?

Sonntag, 12. August 2012

Mick und der Babyriese

Diese Woche habe ich mir einen lange gehegten Wunsch erfüllt: Ich habe mir ein Riesenmeerschweinchen, auch genannt Cuy, geholt.

Mick auf großer Autofahrt

Dafür sind wir 1 1/2 Stunden in die Nähe von Heidelberg zu einer sehr netten Züchterin gefahren. Mick war natürlich mit dabei, um seinen neuen (hoffentlich-)Freund kennenzulernen. Geboren wurde dieser vor einem Monat.
Ich habe noch nie Cuys in echt gesehen. Beeindruckend, wie groß und schön diese Tiere sind. Sie waren auch überhaupt nicht schreckhaft.

Schon vor längerer Zeit habe ich mir ein Buch über die Haltung dieser peruanischen Tiere gekauft.

Es handelt sich bei den Cuys, ähnlich bei unseren "Stallhasen", also Deutschen Riesen, Riesenschecken, usw., um extra groß gezüchtete Tiere, die als Essen gehalten werden. In den letzten Jahren gibt es sie etwas öfter in Europa, hier natürlich vorwiegend zum Beobachten und Züchten, nicht zum Essen. Leider hat man bei der Zucht natürlich nur auf die Verwertbarkeit geachtet, und so werden Cuys leider immer noch nicht sehr alt - 2 Jahre, wenn man Glück hat. Das ist schade.

Nun ist also der kleine Fidelius bei uns eingezogen. Mick hackt manchmal auf ihm rum, und der Kleine hat auch schon Zähnchen gezeigt bzw. geklappert, aber im Großen und Ganzen sieht es recht harmonisch aus bei den Beiden. Ich bin mal gespannt, wie sich Fidelius entwickeln wird.
Er ist sehr flink und schreckhaft. Heute saß ich aber schon längere Zeit am Käfig, und er hat sich aus den diversen Häuschen raus ins "freie Feld" gewagt und murmelt und quiekt und mampft auch schon munter durch die Gegend.

Da die kleine Maus sehr scheu ist, konnte ich ihn nicht so richtig fotografieren. Beim Herausnehmen zappelt er wie verrückt und ich musste aufpassen, dass er mir nicht runterfällt, deshalb wollte ich das nicht nochmal machen, nur um ihn zu fotografieren. Da gibt es hoffentlich noch andere Gelegenheiten. Lassen wir ihn sich erstmal einleben.


Dafür sind die Hasen umso kuscheliger :-)



Montag, 6. August 2012

Jordanien - Petra

Was kommt denn jetzt auf uns zu ...?

....das hier:


Am Ende der langen Eingangsschlucht - Siq genannt - wartet das Bild, das jeder von Petra kennt:
Das Schatzhaus (Khazne al-Firaun), eigentlich, wie fast alles in Petra, eigentlich ein Grab.

Die alte Nabatäerstadt Petra ist wohl die bekannteste Sehenswürdigkeit in Jordanien. Wer mehr wissen möchte, folge dem Wikipedia-Link.

Wir haben mehr als 8 Stunden in Petra verbracht! Erst als Gruppe, und am Nachmittag hatten wir dann Zeit, um uns genauer umzuschauen.
Um sich alles anzuschauen, ist ein Tag zu wenig. Es ist heiß und anstrengend, in den Felsen und im sandigen Boden in dieser riesigen Stadt all das anzuschauen, was es gibt.
Wir waren aber nur einen Tag dort. Ich hatte mich zwei anderen alleinreisenden Damen angeschlossen, um die 800 Stufen hoch zum Kloster zu steigen. Oben angelangt, bin ich noch weiter hoch zu einem Plateau, um den Ausblick auf die Negev-Wüste zu genießen. Bis auf den Wind war es unglaublich still dort oben.


Hier hab ich das Kloster fotografiert, und die Ziegen auf dem Felsen links davon:








Königsgräber

Ich habe natürlich Dutzende von Bildern der farbigen Felsformationen gemacht, aber da es in diesem Blog unter anderem um Tiere geht, habe ich auch einige Bilder von Tieren in Petra für euch ausgewählt:

diesen Esel habe ich beim Rückweg mit dem Rest meiner Gurke gefüttert :-)
spielende Katze

Petra ist den weiten Weg (durch wunderschöne Landschaften) über den King’s Highway von Amman aus wirklich wert.

Donnerstag, 2. August 2012

Als Vegetarier (und Computernutzer) hat man’s schwer ...

Hier mal eine kurze Zwischenmeldung von mir. Ich bin bei der Arbeit - wir hatten einen Stromausfall und dadurch jetzt Serverausfall, auch bei den Nachbarfirmen. Internet geht ;-)

Am Wochenende komme ich wahrscheinlich dazu, eure Kommentare zu beantworten und den nächsten Post einzustellen. Es freut mich, dass euch meine Urlaubsbilder gefallen :-)

Diese Foodwatch-Aktion habe ich gerade in der Xing-Gruppe "Vegetarier" entdeckt:


Versteckte Tiere in Lebensmitteln kennzeichnen – jetzt E-Mail-Aktion unterzeichnen!


Ich hab mitgemacht. Hab mich zwar nicht über die Hintergründe informiert, aber finde die Idee sehr gut.

Edit:

Es ist eine Aktion von Foodwatch, die an Ministerin Aigner gehen soll. Aber ich habe mich nicht über die Hintergründe von Foodwatch informiert - manche Leute sagen ja, man solle z.B. nichts für PETA oder den WWF unterschreiben, weil die ja eigentlich nicht so toll seien ... .

Foodwatch ist mir bekannt, aber ob sie direkt unterstützenswert sind, darüber habe ich mich nicht informiert. Aber ich finde die Idee gut, dass Lebensmittel besser gekennzeichnet werden sollen und alles drauf steht, was drin ist/war.

Bis dann :-)