Montag, 27. Januar 2014

[ABC-Kochen] B wie Blätterteig: Tarte Tatin mit Zwiebeln und Kartoffeln


Buchstabe B bei der Blogparade von Mops Modewelt. Dieses Mal stehen zur Auswahl:
  • Brokkoli
  • Buttermilch
  • Blätterteig
Ich dachte erst an etwas mit Brokkoli und Blätterteig. Mit Buttermilch kann ich nämlich gar nichts anfangen. Dann hab ich beim Durchblättern des aktuellen Eve-Hefts (bekommt man in Bioläden) das Rezept für eine "Tarte Tatin mit Zwiebeln und Kartoffeln" entdeckt und wollte sie unbedingt probieren, weil sie so hübsch aussieht und ich die Zutaten gerne esse.


Die Zwiebeln habe ich wie angegeben in ca. 5 mm dicke Ringe geschnitten. Ich habe 2 große rote Zwiebeln dafür gebraucht. Die Zwiebelringe dann in die gebutterte Springform gelegt.


Dann habe ich die mehligkochenden Kartoffeln mit dem Gemüsehobel in dünne Scheiben geschnitten. Ich schäle Kartoffeln eigentlich nie, daher habe ich die Schale auch dieses Mal drangelassen. Die Scheiben dann wie beschrieben dachziegelartig auf die Zwiebeln gelegt. Ich habe nur 2 kleine Kartoffeln gebraucht und habe mehr als 1 Lage Kartoffelscheiben herausbekommen.


Den mit Hilfe der Springform rund ausgeschnittenen Blätterteig hab ich dann auf die beiden Schichten gelegt und mit den Fingern statt mit einem Löffel den Teig um den Rand der Kartoffel-Zwiebel-Schichten gelegt.
Dann die Springform in den vorgeheizten Ofen bei 220°C gestellt und so lange gebacken, bis der Blätterteig dunkel wurde. Hier das Vorher-Nachher-Bild:


Ich habe nicht genau auf die Uhr geschaut, aber 25 Minuten waren es allerdings nicht.  Eher 15 und der Teig ist mir schon ein wenig zu dunkel.

Die Frühlingszwiebeln und die Crème Fraiche habe ich weggelassen, dafür nach dem Backen einige Kräuter auf die Tarte gestreut.
  

So, und wie schmeckt es denn nun?

Wie man auf meinen Bildern sieht, ist die angegebene Dicke der Zwiebelringe  von einem halben Zantimeter viel zuviel. Meine Ringe sind sogar dünner als das, aber immer noch zu dick. Ich mag ja Zwiebeln, aber das ist schon ne ziemliche Ladung im Vergleich zu den anderen beiden Hauptzutaten.

Die Kartoffeln und die Zwiebeln sind wider Erwarten schön durch. Da der Teig so schnell dunkel wurde, hatte ich befürchtet, dass der Rest noch zu roh ist.

Vom Geschmack her hab ich zu wenig Salz genommen, denn Kartoffeln brauchen irgendwie immer viel Salz. Ich hab 2-3 Mal nachgesalzen.

Insgesamt ist die Tarte Tatin ein interessantes Gericht, das einfach geht und nicht viele Zutaten braucht, die aber sehr gut zusammen passen. Schmecken tut es auch gut, nur einige Dinge müsste ich ändern, die Anzahl der Zwiebeln zum Beispiel.

Ich könnte mir vorstellen, das nächste Mal die Zwiebeln mit dem Gemüsehobel zu schneiden, genau wie die Kartoffeln. Eventuell wäre etwas Schmand auf den Kartoffeln noch ganz nett. Dann schmeckt es bestimmt noch ein wenig besser.


Mit dem restlichen Blätterteig hab ich Sojawürstchen im Schlafrock gemacht:




Kommentare:

  1. Klingt super und sehr einfach, probier ich mal.
    Aber mit weniger Zwiebeln wie Du schon schreibst, die Menge wäre mir viel zuviel.

    LG und eine schöne Woche!

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  2. Hmm, das sieht auf jeden Fall toll aus, ich kann es mir auch wie bei Flammkuchen mit Speck und Frühlingszwiebeln gut vorstellen anstatt der Zwiebeln. Da würde dann auch Schmand super gut zu passen. So wären es mir auch zu viele Zwiebeln.

    Vielen Dank fürs Mitmachen :)

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  3. Mhh, klingt gar nicht so schlecht - wobei mir da glaube ich noch ein bisschen Käse fehlen würde (irgendwie ist doch alles mit Käse besser!). Aber wird abgespeichert - vielleicht mach' ich das mal in meinen kleinen Tarteförmchen *grübel*

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Ich mag Kommentare :o)