Sonntag, 16. März 2014

[ABC-Kochen] E wie Ei: Deviled Eggs

Zum Buchstaben E wie Ei habe ich ein nettes Gericht fürs kalte Buffet: Deviled Eggs.

In Deutschland nennt man sowas wohl Russische Eier oder ganz einfach gefüllte Eier, aber ich habe das Gericht in den USA kennengelernt. Dort hatte ich mich bereiterklärt, an Weihnachten für die Familienfeier meiner Gastfamilie Deviled Eggs zu machen - ganze 70 Eierhälften hab ich gefüllt.


Und so gehts:

Die freilaufenden Bio-Eier einfangen und ca. 10 Minuten kochen. Dann der Länge nach halbieren, wenn sie etwas abgekühlt sind. Das gekochte Eigelb soll man durch einen Sieb streichen. Das Eigelb, welches ich durch den Sieb gestrichen hatte, wurde ganz fluffig. Ungefähr die Hälfte hab ich aber so in die Schüssel getan. Der Sieb war wohl zu engmaschig und es hat ewig gedauert, bis der Dotter an der Unterseite rauskam.

Dann vermischt man den Dotter je nach Geschmack mit kleingehackten Zwiebeln, Remoulade/Mayonnaise, Gurken-Relish und Senf und würzt mit Salz. Ich hab zusätzlich etwas Schnittlauch dazugegeben.


Das Relish gibt dem Ganzen etwas Süße und einen speziellen Geschmack. Ich habe das Glas bei Rewe gekauft, und zwar dort, wo es die "Beste Wahl"-Spezialitätengläser gibt mit z.B. getrockneten Tomaten, eingelegten Antipasti, Crostini usw. Da gibt es ganz nette Sachen zu entdecken :-) 

Die Masse sollte möglichst glatt sein, aber nicht zu dünn, sodass sie nicht ausläuft, wenn man sie dann wieder in die Eiweißhälften füllt. Das kann man natürlich auch mit einem Spritzbeutel tun, sieht schicker aus.

Das Gericht läßt sich am Tag vorher schon vorbereiten.

Gut gekühlt schmeckten die teuflischen Eier himmlisch.




1 Kommentar:

  1. Solche hab ich auch schon für eine Party gemacht... voll lecker!
    Und ich bin auch ein ganz großer Fan der Relishe... ehm... was ist die Mehrzahl von Relish???

    LG!

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