Sonntag, 27. März 2016

Ausflugstipp: Wildpark Pforzheim

Wir haben den sonnigen Samstag genutzt, um ein wenig Natur zu erleben.


Tiere in Gefangenschaft sind ja eine weniger schöne Sache. Dennoch möchte man ab und zu mal näheren Kontakt zu Tieren haben, und da bietet ein Wildpark eine gute Alternative zu Zoos. Weniger Tierarten, meist einheimische, und dafür mehr Platz in naturnäheren Gehegen.


In Pforzheim befindet sich neben der Hochschule solch ein Wildpark in einem Waldgebiet. Der Eintritt ist kostenlos, der Zutritt zum Park ganzjährig möglich. Nur eine Parkgebühr von 5 € pro Auto (wochentags 3€), die quasi als Eintrittspreis fungiert, wird erhoben.

Dafür kann man 3 Stunden parken. Der Park ist größer, als ich am Anfang vermutet hatte. Die drei Stunden reichen aus, auch wenn man sich an jedem Gehege Zeit läßt. Man kann aber auch verlängern.

Es gibt Futterpellets an Automaten zu kaufen. Bei einigen Tieren ist das Füttern verboten, das steht dann deutlich am Gehege. Die Tiere, denen man Futter geben darf, kommen gerne zum Zaun und lassen sich füttern. Das sind vor allem diverse Wildarten, Schafe und Ziegen, Rinder und Schweine, Guanakos.


Für Kinder (und große Kinder wie mich) bietet der Wildpark einen Streichelzoo mit den üblichen Verdächtigen. Was ich gut finde ist, dass es mittlerweile Standard zu sein scheint, dass die Tiere nur direkt auf die Menschen treffen, wenn sie das möchten und sich ansonsten hinter dem Zaun aufhalten können.


Was ich in solchen Einrichtungen immer ein bißchen schade finde ist, dass man den Kindern einerseits zeigt, wie Nutztiere gehalten werden sollten, wenn man sie denn schon isst, dann aber im Imbiss nur der übliche Massentierhaltungsfraß zu bekommen ist und es außer Pommes nichts Vegetarisches gibt.

Störche, Kaninchen, Fledermäuse, kleine Vögel und andere Tiere leben quasi freiwillig hier, denn sie können unter den Zäunen durchkrabbeln bzw. wegfliegen.


Es gibt außerdem noch einen oder zwei Spielplätze und einen Waldklettergarten, den man aber natürlich separat buchen muss. Einige Aquarien mit einheimischen Fischen und Fröschen sowie diverse Lehrpfade bietet der Wildpark ebenfalls.

Mir hat der Aufenthalt sehr gut gefallen. Die Gehege waren sauber, mit Heu und Stroh versorgt, groß und mit genügend Unterschlupfmöglichkeiten. Die Füchse und Dachse hat man zum Beispiel gar nicht gesehen, weil sie wohl um die Uhrzeit nicht aktiv waren.

Kommentare:

  1. Das klingt sehr interessant, ich sollte da auch mal hingehen. Ist ja um die Ecke :)

    Liebe Grüße, Bianca

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    1. Gleich zwei Leute, die hier in der Nähe wohnen, super :-). Freut einen immer zu hören.

      Liebe Grüße

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  2. wowowowowow!!!
    Ich hab mich gerade richtig erschreckt als ich Wildpark Pforzheim gelesen habe.
    Normalerweise kommt keiner der Blogs die ich lese auch nur in die Nähe von Pforzheim.
    Ich bin gerade echt überrascht! Ich wohne nämlich nur wenige Km von Pforzheim entfernt und das ist so ziemlich meine nächste größere Stadt und auch die Stadt in der ich Jahrelang (leider) auf die Schule gegangen bin.
    Lustig zu sehen das dort jemand war dessen blog ich folge :)

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    1. Ich finde es auch interessant, wenn ich lese, dass jemand aus der Nähe kommt und mir noch dazu folgt. Das freut mich :-)

      Ich komme aus einem Dorf zwischen Karlsruhe und Pforzheim, habe aber die letzten ca. 13 Jahre in KA gewohnt und kenne mich in Pforzheim daher wenig aus. Erst seitdem ich dort arbeite :-)

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Ich mag Kommentare :o)